Alle drei Jahre wird für
die aktiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden und ihre Partner eine Dreitagesfahrt
angeboten. In diesem Jahr ging es in Richtung Süden, genauer gesagt nach
Füssen im Allgäu.
Pünktlich um 5.00 Uhr früh waren alle 39 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
am Treffpunkt vor der Kirche in Eckfeld eingetroffen und zur Abreise bereit. Durch
die frühe Abfahrt und die doch sehr lange Reisezeit wurden mehrere Pausen
eingelegt, darunter auch ein zweites Frühstück an einem Rastplatz
im Badischen.
Hier
konnte sich jeder nochmals für das zweite Fahrtdrittel stärken. Erstes
Tagesziel war Ulm an der Donau, welches gegen Mittag erreicht wurde. Hier bot
sich eine Besichtigung des Münsters und für die Schwindelfreien ein
Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Welt an. Auf der Aussichtsplattform
143m (768 Stufen) über dem Münstervorplatz ergab sich bei strahlendem
Sonnenschein ein toller Blick über die Altstadt und eine sehr gute Panorama-Weitsicht.
Am Münstervorplatz bestand außerdem die Gelegenheit,
noch über den Obst- und Gemüsemarkt zu schlendern. Nach einem ausgiebigen
Mittagessen
in
einem der vielen Restaurants und Straßencafés in Sichtweite des
Münsters blieb noch etwas Zeit, um einen Teil der Altstadt zu erkunden,
an der Donau entlang zu spazieren oder das Stadttreiben vom Biergarten aus zu
erleben.
Von hier aus ging
es weiter in Richtung Allgäu. Dabei ergab sich durch die Fahrt über
die vielen Landstraßen ein immer neuer Blick auf die stetig näher
rückenden Alpen. In Füssen angekommen, und des vielen Sitzens müde,
wurden die
Hotelzimmer im 4-Sterne-Hotel Luitpoldpark am Rande der
Füssener Altstadt bezogen. Nach Entpacken der Koffer und einer kurzen
Erholungsphase im Hotelzimmer, bei einer der vielen Wellness-Angebote des Hotels
oder bei einer kurzen Sightseeing-Tour durch Füssen wurde gemeinsam zu
Abend gegessen. Anschließend wurde der Abend in einer der vielen Gaststätten
und Bars gemütlich ausklingen gelassen.
Am
zweiten Tag ging es nach einem kräftigen Frühstück um halb zehn
weiter in Richtung Oberstdorf. Hier stand die Besichtigung der Skisprung- und
der Skiflugschanze, sowie ein kleiner Stadtbummel auf dem Programm.
Nach
dem Mittagessen brachen wir in Richtung Breitachklamm auf, die von vielen durchwandert
wurde. Trotz des niedrigen Wasserstandes war es teilweise in der Klamm aufgrund
der vielen Wassergeräusche sehr laut, so dass man sich teilweise nur schreiend
unterhalten konnte. Sehr beeindruckend waren auch die Hinweisschilder auf dem
Weg durch die Klamm, auf denen die Wasserhöhe bei der Schneeschmelze oder
die Felsrutsche dokumentiert wurden. Alle zeigten sich sehr beeindruckt von
dem Naturschauspiel, welches sich hier bot.
Nach
einer kurzen Stärkung nach der Wanderung wurde das Kleinwalsertal per Bus
besichtigt. Hier konnten die Alpenberge aus nächster Nähe betrachtet
werden, sogar einige schneebedeckte Gipfel und Gletscher waren trotz des spürbaren
Klimawandels noch zu erkennen.
Auf
der Rückfahrt in Richtung Füssen wurde noch ein kurzer Abstecher zu
den beiden Märchenschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau gemacht,
die vom Märchenkönig Ludwig II. erbaut wurden. Eine Besichtigung erfolgte
nicht, da die W
artezeit bis zur Führung ca. 4 Stunden
betragen hätte. So mussten sich alle mit der Fernsicht auf die Schlösser
und die im Hintergrund aufragenden Berge begnügen. Am Forggensee vorbei,
konnten auch erste Anzeichen des Klimawandels beobachtet werden. Dieser war
teilweise völlig ausgetrocknet (was nur teilweise am warmen Wetter lag,
hauptsächlich war hier das fehlende Schmelzwasser aus den Bergen dafür
verantwortlich).
In
Füssen angekommen, wurde nach einer kurzen Erholungsphase im Hotel das
Abendprogramm eingeläutet. Hier wurde nach einem deftigen, gutbürgerlichen
oder feinem Abendessen wieder die Altstadt von Füssen unsicher gemacht.
Am
dritten und letzten Tag brachen wir ebenfalls gegen halb zehn Uhr auf. Komplett
reisefertig ging es wieder in Richtung Heimat, jedoch in mehreren Zwischenstationen.
Erstes Ziel am dritten Tag war die Besichtigung der Altstadt von Rothenburg
ob der Tauber. Auch hier wurde das Sightseeing auf eigene Faust übernommen,
einerseits durch einen Stadtbummel durch die historische Altstadt oder als Perspektivwechsel
über die überdachte historische Stadtmauer. Im Schatten der historischen
Gebäude wurde die freie Zeit je nach Interessenlage unterschiedlich genutzt.
Ob im Biergarten, im Straßencafé oder auf dem Rasen im Schatten
der historischen Stadtmauer, alle genossen das durchweg schöne Wetter.
Letzte Station auf dem Weg in Richtung Eifel war in Sohren
/ Hunsrück. Hier wurde beim Gasthaus "Schinderhannes" gemeinsam
der Abschluss der Dreitagesfahrt im gemütlichen Beisammensein gefeiert.
Ankunft in Eckfeld war dann gegen 23.15 Uhr.
Alle
Beteiligten äußerten sich sehr positiv über den Verlauf der
Fahrt und bedauerten, dass die Zeit doch viel zu schnell vorüber gegangen
sei. Besonderer Dank gilt auch dem Busfahrer des Reisebusunternehmens Weber
aus Niersbach für die sichere Fahrt und den guten Service.