Das zweijährlich stattfindende Jugendzeltlager, gemeinschaftlich
organisiert vom Angelsportverein und der Jugendfeuerwehr Eckfeld, fand in diesem
Jahr an der Lieser statt. Unterhalb der Ausgrabungsstätte „Trockenmaar“
wurden die Zelte auf dem ehemaligen Nasslagerplatz am Freitagnachmittag aufgeschlagen.
31 Jugendliche vom 2. bis 10. Schuljahr wurden mit dem Planwagen abgeholt und
nahmen trotz schlechter Wetterlage und Dauerregens das Angebot an. Hier verbrachten
sie drei Tage am Ufer der Lieser.
Trotz des schlechten Wetters war die Lagerstimmung, zumindest bei den Jungen
und Mädchen, ungetrübt.
Bei der Lager-Olympiade konnten sich die Jugendlichen in Kartoffelwettschälen,
Mau-Mau- und Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier mit anderen Jungen und Mädchen
messen. Weitere Aktionen wie das gemeinsame Singen am Lagerfeuer, Geschicklichkeitsübung
am heißen Draht und Löffelschnitzen standen den Jugendlichen ebenfalls
zur Verfügung. Ebenso wurde auch das Essen zu einem Erlebnis, als sich
jeder Jugendliche selbst sein eigenes Stockbrot über dem Lagerfeuer backen
konnte.
Ein großer Dank gilt Klaus-Josef Mark vom Forstamt Daun. Er organisierte
für die Jugendlichen einen Wald-Erlebnis-Nachmittag, wo er ihnen die Ökologie
des Waldes näher brachte. Er zeigte, was im Wald essbar ist, bevor er abschließend
mit den Kindern ein Waldsofa aus abgestorbenen Ästen baute.
Trotz vieler nasser Schuhe und dreckigen Kleidungsstücken war die Stimmung
am Zeltplatz durchweg positiv, so dass am Sonntagmorgen alle das Zeltlager zwar
müde und verschmutzt, aber dennoch recht fröhlich verließen.
Ebenfalls bedanken sich der Angelverein und die Jugendfeuerwehr bei den Betreuern,
die sich über drei Tage hinweg mit den Jugendlichen beschäftigten
und immer wieder neue Ideen fanden, die Jungen und Mädchen trotz des Dauerregens
auch im Gemeinschafts-Zelt unterhalten zu können. So wurde eigens ein Lagerlied
zur Melodie von „Über den Wolken“ gedichtet. Den Text kann man sich hier
ansehen und ausdrucken.
Hoffentlich bleibt die Resonanz der Jugendlichen aus Eckfeld auf das Zeltlager
weiterhin so groß, auch wenn es in diesem Jahr buchstäblich ins Wasser
gefallen ist.