Aufstellen des Martinsfeuers

 

Regen, Regen, Regen.

Regen wir uns nicht auf und tun trotz miesem Wetter das, was getan werden muss. Trotz  nur 9°C und Dauerregen haben sich auch in diesem Jahr viele kleine und große freiwillige Helfer zusammengefunden, um gemeinsam das Martinsfeuer aufzustellen. Dank der tollen Vorarbeit der Kinder und Jugendlichen, die in den Wochen vor St. Martin in den Gemeindewäldern alte abgestorbene Äste zusammengesucht haben, war genügend Brennmaterial vorhanden. Pünktlich um neun Uhr waren etwa 30 Kinder und Jugendliche sowie 20 Erwachsene am Sportplatzgelände. Feuerwehrkameraden, Kinder und Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr sowie viele Helfer aus Eckfeld legten los. Basis des Martinsfeuers war ein alter Dachstuhl, ein alter Holzschuppen sowie weiteres, unbelastetes Brennmaterial, welches bei den Eckfeldern von den Helfern abgeholt wurde. Mit Traktoren und Anhängern teilten sich die Gruppen auf: Ein Teil fuhr in den Wald, um das von den Kindern und Jugendlichen gesammelte Totholz zu verladen, ein anderer Teil sammelte das Brennmaterial im Ort. Mit vereinten Kräften wurde das Martinsfeuer aufgestellt.

Völlig durchnässt, aber stolz auf die eigene Arbeit wurde anschließend im Feuerwehrhaus gemeinsam zu Mittag gegessen. Bratwürstchen und ein heißer Hagebuttentee zum Aufwärmen standen für alle Helferinnen und Helfer bereit.

Am Sonntagabend dann war der Martinszug. Um 17.30 Uhr begann der Martinsumzug mit einer Meditation und einem Martinsspiel in der Filialkirche „St. Katharina“ in Eckfeld, anschließend ging der Martinszug los. Im Dunklen an mit Kerzen geschmückten Häusern vorbei, ging es mit Laternen, Fackeln und Martinsliedern zum Sportplatzgelände – St. Martin auf dem hohen Ross voran. Der Musikverein Eckfeld sorgte für einen sehr angemessenen Rahmen; bei vielen Liedern wurde mitgesungen. Das hell lodernde Martinsfeuer war das Ziel. Hier wurde die Martinsgeschichte erzählt. St. Martin, ein Ritter der römischen Fremdenlegion, zerschnitt seinen eigenen Mantel und gab eine Hälfte einem frierenden Bettler, der dadurch vor dem Erfrierungstod gerettet wurde.

Gemeinsam ging es vom Martinsfeuer in den Gemeindesaal, wo St. Martin Brezeln, Weckmänner und eine Martinstüte an alle Kinder des Ortes verteilte. Gemeinsam wurde hier der Abend ausklingen gelassen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr bedankt sich recht herzlich bei allen kleinen und grossen Helferinnnen und Helfern für die tolle Arbeit beim Aufstellen des Martinsfeuers und bei der großen Teilnahme am Martinszug.

                   

 

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